Wir leben in einer Zeit, in der Vollgepacktsein als Tugend gilt. Wer viel tut, leistet viel. Wer immer beschäftigt ist, ist wichtig. Wer morgens früh aufsteht und abends spät aufhört, macht es richtig.
Aber stimmt das wirklich?
Im Gespräch mit Pädi und Jasi vom Move Your Business Podcast habe ich über genau diese Frage gesprochen. Über Gelassenheit, über Auszeiten, über das Morgenritual, das mir hilft, sanft in den Tag zu starten. Und über die Erkenntnis, die für mich alles verändert hat: Weniger ist nicht weniger. Weniger ist mehr.
Ehrlich sein, bevor es zu spät ist
Ein Satz, den ich im Gespräch immer wieder betone: Warte nicht zu lange. Und das wichtigste ist, ehrlich zu dir selbst zu sein. Viele Menschen spüren den Wunsch nach Veränderung schon lange, bevor sie etwas tun. Sie wissen, dass etwas nicht stimmt. Dass sie sich verbiegen. Dass sie in einem Leben funktionieren, das eigentlich nicht ihres ist. Aber sie warten auf den richtigen Moment, auf mehr Sicherheit, auf mehr Klarheit.
Der richtige Moment kommt nicht von allein. Er entsteht, wenn du aufhörst zu warten und anfängst, ehrlich hinzuschauen.
Was Auszeiten wirklich leisten
Auszeiten werden oft missverstanden. Viele denken, sie sind Luxus oder Faulheit. Dabei sind sie das Gegenteil davon. Sie sind die Voraussetzung dafür, dass du überhaupt weisst, wohin du willst. Wenn du immer im Rennen bist, hast du keine Chance, dich selbst zu hören. Du reagierst, funktionierst, lieferst. Aber du gestaltest nicht mehr. Du lebst nicht mehr, du verwaltest dich.Bewusst Zeit für sich zu nehmen ist keine Schwäche. Es ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die du für dich treffen kannst.
Wenig in den Tag packen
Mein Morgenritual beginnt bewusst langsam. Keine Nachrichten, keine To-do-Liste, kein sofortiges Reagieren auf alles, was von aussen kommt. Stattdessen erst ankommen, spüren, da sein.Die Kunst ist, wenig in den Tag zu packen. Nicht weil man nichts leisten will, sondern weil man das, was wirklich wichtig ist, mit voller Präsenz tun kann. Wenige Dinge gut machen ist wirksamer als viele Dinge halb.
Das ist kein Rat aus einem Produktivitätsbuch. Es ist eine Haltung. Eine, die ich selbst immer wieder übe.
Hör die ganze Episode
Wenn du wissen willst, was meine Freundin mit dem „Spiegel hinhalten” zu tun hat und wie ich vom gelernten Elektroinstallateur und Wirtschaftsinformatiker zum Coach geworden bin, dann hör gerne in die ganze Folge rein.
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Ich begleite Unternehmerinnen und Unternehmer dabei, innezuhalten und wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen. Wenn dich das anspricht, buche dir gerne einen Termin für ein Gespräch mit mir.